Vollmacht zur Vorlage bei der Zulassungsbehörde

SEPA Vollmacht

Bei der SEPA-Lastschrift ist genau geregelt, wie der Ablauf eines Lastschriftenzugs auszusehen hat.

SEPA Lastschrift

Einzug SEPA Lastschrift

  • Der Zahlungsempfänger beantragt (einmalig) eine SEPA-Gläubigeridentifikation bei der Deutschen Bundesbank. Diese Gläubigeridentifikation ist jeder SEPA-Lastschrift beizufügen und identifiziert den Zahlungsempfänger.
  • Der Zahlungsempfänger schließt mit seiner Bank (einmalig) die entsprechende Inkassovereinbarung für SEPA-Lastschriften ab.
  • Der Zahlungspflichtige unterschreibt ein SEPA-Mandat, das er i.d.R. vom Zahlungsempfänger erhält. Dieses Mandat erlaubt dem Zahlungsempfänger eine SEPA-Lastschrift einzuziehen und berechtigt die Bank des Zahlungspflichtigen, die SEPA-Lastschrift dem Konto des Zahlungspflichtigen zu belasten. Im Falle einer SEPA-Firmenlastschrift (SEPA B2B Direct Debit) wird das Recht auf Widerspruch nach Fälligkeit ausgeschlossen.
  • Der Zahlungsempfänger informiert den Zahlungspflichtigen über den bevorstehenden Einzug der SEPA-Lastschrift.
  • Der Zahlungsempfänger erhält die Gutschrift aus den eingereichten Lastschriften.
  • Die Bank des Zahlungsempfängers leitet die Lastschriften an die Bank des Zahlungspflichtigen weiter.
  • Die Bank des Zahlungspflichtigen belastet dessen Konto, sofern es keine Gründe gibt, die dieser Belastung entgegenstehen (z.B. Widerspruch des Zahlungspflichtigen vor Fälligkeit, aufgelöstes Konto, fehlende Deckung).
  • Der Zahlungspflichtige widerspricht innerhalb der Widerspruchsfrist oder akzeptiert (i.d.R. stillschweigend) die SEPA-Lastschrift.
  • Die Bank des Zahlungspflichtigen leitet nicht eingelöste oder widersprochene SEPA-Lastschriften an die Bank des Zahlungsempfängers zurück.
  • Die Bank des Zahlungsempfängers belastet den Zahlungsempfänger mit den nichteingelösten oder widersprochenen Lastschriften.

(1. Revision / Stand 11.01.2013) 

Die genannten Informationen entsprechen dem SEPA-Regularium Stand Mai 2012. Alle Angaben ohne Gewähr.